4 ungewöhnliche Tipps für mehr Achtsamkeit im Alltag

Achtsamkeit ist mein Mantra. Lebt man sein Leben mit bewußt mehr Achtsamkeit, so ist man insgesamt entspannter, zufriedener und glücklicher. Doch ich weiß auch, wie schwer es ist, diese Achtsamkeit tatsächlich jeden Tag und jeden Moment zu leben. Mir fällt das auch schwer – gerade an den Tagen, an denen mehr Achtsamkeit mir besonders gut tun würde.

Deshalb habe ich einmal nach ein paar kleinen, nützlichen Tipps gesucht, wie Du im Alltag immer wieder ein wenig Achtsamkeit praktizieren kannst:

  1. Meditation als Termin: Klar, das klingt erst einmal logisch und nicht besonders ungewöhnlich. Achtsamkeit entsteht fast schon von selbst, wenn ich meditiere. Der Trick ist, dass man auch wirklich meditiert und sich Zeit dazu nimmt. Ich habe mir angewöhnt, Meditationstermine in meinen Kalender einzutragen. Das mache ich auch kurzfristig, wenn ich stressige Tage habe. Ich blocke mir 15-30  Minuten Zeit (und notfalls auch nur einmal 10 Minuten) in meinem Kalender. Für die Meditation nutze ich dann diverse Apps auf meinem Handy. Die kurzen Pausen sind wir eine Frischzellenkur für mein Gemüt und meine Achtsamkeit. Wenn Du Deinen Kalender mit Kollegen teilst und da nicht ‚Meditation‘ drin stehen soll, dann sei kreativ: Chefbesprechung, Arbeit an Strategiepapier oder Kundendienst …. Stell sicher, es klingt wichtig – denn es ist wichtig: für Dich!
  2. Tagträumen erlaubt: Diese kleinen Ausflüchte im Alltag solltest Du dir auch gönnen. Nur ganz wenige Minuten des Tagträumens reichen aus, um Dich in Deiner Stimmung zu heben und auch wieder Deine Pläne zu fokusieren. Träume aber dabei nur von positiven Erlebnissen. Träume davon, wie eine bestimmte Situation sich nach Deinen Vorstellungen positiv entwickelt. Träume von einem schönen Urlaub oder gemeinsamer Erfahrung mit lieben Menschen. Nutze diese Energie, um Dich dann für deine Alltagsarbeit zu motivieren. In meinem Buch widme ich dem Thema ein eigenes Kapitel. Ich nenne es da „Schatzinseln haben“.
  3. Unbequemes akzeptieren: Es liegt in der Natur des Menschen, unbequeme Situationen zu vermeiden. Deshalb bleiben wir – wenn es irgendwie geht – in unserer Komfortzone stecken. Doch wer sich entwickeln will und glücklicher leben, der muss sich aus der eigenen Komfortzone bewegen. Das ist unbequem. Die Angst, sich in eine umbequeme Situation zu bewegen, lähmt dich aber und macht dich stumpf. Es macht unachtsam. Wer sich in neue Situationen begibt, wird automatisch achtsamer. Unser Geist, Empfinden und Ausblick wird automatisch wachsamer, wenn wir neues Territorium betreten. Du übst Dich damit schon von alleine in Achtsamkeit. Freunde dich also damit an, dass Unbequemes ok ist und nicht schädlich. Baue öfters in der Woche bewusst kleine Unbequemlichkeiten in deinen Alltag ein und freu dich über den Nebeneffekt erhöhter Achtsamkeit.
  4. Neugierde nutzen: Ähnlich wie unbequeme Situation kannst Du auch deine Neugierde nutzen, um achtsamer zu sein. Tauche doch einmal zur Abwechslung in ein völlig neues Thema ein, das außerhalb deiner bisherigen Erfahrung oder üblichen Kenntnisse liegt. Deine Neugierde darauf weckt auch deine Achtsamkeit. Wer sich einem neuen Thema oder einer neuen Erfahrung hingibt, tut dies meistens auch mit mehr Aufmerksamkeit und folglich Achtsamkeit. Geh doch einfach auch mal eine Strasse in deiner Umgebung entlang, die Du bisher noch nie genutzt hast. Schau einmal die Häuser in Deiner Strasse ganz neu und unvoreingenommen an: welche Farbe hat das Hausdach, wieviele Fenster haben Gardinen, Pflanzen, Ornamente, wo stehen Spielsachen im Hof, etc? Sei neugierig auf Deine Umgebung, Mitmenschen und das Leben – und du hast immer achtsame Momente

Diese kleinen ungewöhnlichen Tipps sind kein Hexenwerk. Jeder kann sie immer wieder leicht in den Alltag einbauen. Du wirst schon nach kurzer Zeit den positiven Effekt spüren und erleben, wie Deine Achtsamkeit auch im Alltag zunimmt. Du musst es nur umsetzen.

Hast auch Du ein paar ungewöhnliche Tipps für Achtsamkeit im Alltag? Dann teil sie mir doch bitte mit. Ich bin neugierig.

 

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